In Schweden wird ein Weihnachtsbaum als Wald klassifiziert, während er in Dänemark als Kulturpflanze gilt - ein Beispiel, das die Komplexität der Klassifizierung der landwirtschaftlichen Flächennutzung in Europa unterstreicht. Um verborgene Erkenntnisse bei der Analyse der landwirtschaftlichen Landnutzung mit Hilfe von Agrardatensätzen aufzudecken, neueste Forschungsergebnisse, praktische Erfahrungen und anschauliche Erkenntnisse bei der Arbeit mit InVeKoS-Daten auszutauschen, organisierte das Team des Arbeitspakets 2 von Europe-LAND - Prof. Martin Rudbeck Jepsen (Universität Kopenhagen, DK), Prof. Daniel Müller und Clemens Jänicke (IAMO, DE) - in enger Zusammenarbeit mit dem Team des Projektkoordinationsbüros der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg vom 19. bis 21. Februar 2025 einen Expertenworkshop in Hamburg, Deutschland.
Wir freuten uns, eine große Anzahl von InVeKoS-Experten aus der Wissenschaft, aber auch Vertreter der GD AGRI und der GFS begrüßen zu können, die an diesen Tagen Spitzenforschung, praktische Erfahrungen und anschauliche Lektionen bei der Arbeit mit landwirtschaftlichen Datensätzen austauschten. Diese Veranstaltung war ein fantastisches Beispiel für gemeinsames Handeln und förderte die Vernetzung der europäischen Experten, die mit InVeKoS-Daten arbeiten.
Eine neue Gemeinschaft für kontinuierlichen Austausch
Aufbauend auf den Erkenntnissen und Diskussionen dieses Workshops freuen wir uns, die Gründung einer Gemeinschaft anzukündigen, die den regelmäßigen Austausch zwischen Forschern, politischen Entscheidungsträgern und Praktikern, die mit InVeKoS-Daten arbeiten, fördern soll. Dieses Netzwerk wird als Plattform dienen, um Diskussionen zu erleichtern, aktuelle Informationen über laufende Forschungsarbeiten auszutauschen und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Sektoren zu verbessern.
Mit dieser Initiative wird Europe-LAND weiterhin die wissenschaftliche Interaktion unterstützen, innovative Forschung vorantreiben und das Verständnis des landwirtschaftlichen Landnutzungsverhaltens und seiner Einflussfaktoren auf EU-Ebene verbessern.
Bleiben Sie auf dem Laufenden, und lassen Sie uns gemeinsam die Zukunft der europäischen Agrardaten gestalten.