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Europe-LAND im Europäischen Parlament: Landwirte und Wissenschaftler setzen sich gemeinsam für eine grünere GAP ein 

Wie können die Wissenschaft und die Stimmen der Landwirte gemeinsam die Zukunft der europäischen Landwirtschaft gestalten? 
Am 11. November präsentierten führende Vertreter des Europe-LAND-Konsortiums unsere neuesten Forschungsergebnisse im Europäischen Parlament in Brüssel im Rahmen eines wissenschaftlich-politischen Austauschs zum Thema “Wie die GAP nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken fördern kann”.” 

Die Veranstaltung, die von den Europaabgeordneten Maria Walsh, Maria Noichl und Michal Wiezik ausgerichtet wurde, brachte politische Entscheidungsträger, Forscher und Landwirte zu einer offenen Diskussion darüber zusammen, wie Erkenntnisse und Erfahrungen die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) zu mehr Nachhaltigkeit und Widerstandsfähigkeit führen können. 

Mehrere Mitglieder des Europäischen Parlaments und Assistenten der MdEP nahmen an dem Austausch teil, bei dem wir in Zusammenarbeit mit den Projekten CAP4GI und Agrarökologie-TRANSECT wichtige Botschaften für den derzeit in Vorbereitung befindlichen GAP-Vorschlag präsentierten. 

Die Europe-LAND-Präsentation, die von Assoc. Prof. Martin Rudbeck Jepsen (Universität Kopenhagen, Dänemark), Dr. Franziska Wolf (Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Deutschland) und Dr. Mihaela Sima (Rumänische Akademie, Rumänien) gehalten wurde, vermittelte Einblicke in die Art und Weise, wie Landwirte in der EU auf die GAP reagieren und die Herausforderungen in Bezug auf Biodiversität und Klimawandel wahrnehmen. 

Vier Landwirte aus Dänemark, Rumänien und Belgien berichteten aus der Praxis über die Herausforderungen und Chancen bei der Umsetzung nachhaltiger landwirtschaftlicher Praktiken. 

Zu den diskutierten Schlüsselbotschaften gehörten: 

  • Vereinfachung der GAP-Instrumente und mehr Flexibilität für unterschiedliche landwirtschaftliche Systeme 
  • Anreize für biodiversitätsfreundliche und klimaresistente Praktiken 
  • Stärkere Beteiligung der Landwirte an der Gestaltung der Agrarpolitik 
  • Förderung der regionalen Anpassung und des Datenaustauschs zwischen den Mitgliedstaaten 

Diese Veranstaltung verdeutlicht, wie wichtig es ist, Wissenschaft und Praxis bei der Gestaltung der nächsten GAP zu verbinden und sicherzustellen, dass die Stimmen der Landwirte und die Erkenntnisse der Forschung bei der Umstellung der europäischen Landwirtschaft Hand in Hand gehen. 

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